Manch’ Lied hab’ ich dir schon gesungen,
und immer ist’s dir auch erträglich,
will’s Gott in’s falsche Herz gedrungen.
Doch weil’s bei Spaß und Scherz geblieben,
so hast du mit uns armem Volke
auch nichts als deinen Scherz getrieben!
Weil Alles eitel ist auf Erden,
und weil du endlich mich gezwungen,
an reinem Wahnsinn irr zu werden,
So säum’ ich auch fortan nicht länger,
und jener Thor, den du verhöhnest,
wird dir zum ernsten, ernsten Sänger!
Du liebst zu streifen und zu wandern,
und weißt, es folgen Lautenklänge
und Todesseufzer, eins dem andern!
Ein Stündchen, wenn die Sterne funkeln,
dem Liebchen! Nun, was ist’s, doch denke,
solch’ eine Nacht kann ewig dunkeln.
