Die goldne Zeit ist nicht entschwunden,
Denn sie ist ewig neu und jung;
Noch wird des Goldes gnug gefunden,
Habt ihr dazu nur Lust genung.
Am Himmel stehn die goldnen Sterne,
Und tönen all die Nacht entlang,
Damit der Mensch von ihnen lerne
Der goldnen Zither goldnen Klang.
Es schäumt aus voller Brust der Erde
Der Wein auf, der euch golden winkt,
Den ihr, damit er goldner werde,
Beim Fest aus goldnen Bechern trinkt.
Doch zu dem goldensten der Bande
Webt sich der Liebsten goldnes Haar,
Und zwischen durch mit goldnem Brande
Glüht ihrer Augen Sonnenpaar.
So laßt das Weh, das euch betroffen,
Und seid zu neuer Lust bereit;
Erbauet aus den goldnen Stoffen
Sich jeder seine goldne Zeit!
