Ein weites Vorgebirge sich strecket
Ins endlose Meer;
Der Sturm umheult es und wecket
Die Brandung umher.
Der Menschensohn ist’s, dem es gebühret
Zu schiffen ums Riff.
Wer aber lenket und führet
Sein schwankendes Schiff?
Pilot zu sein die Liebe besteiget
Sein pochendes Herz;
Die Fahrt sich hebet und neiget
Durch Wehmuth und Schmerz.
Hoch schäumt die Brandung über die Felsen,
Es nahet der Kahn,
Und wilde Wogen sich wälzen
Verschlingend heran.
Heil dem, den Gegenliebe beglücket!
Ein leuchtender Thurm,
Zu dem sein Auge hinblicket
Durch Nacht und durch Sturm.
Voll Muth er fährt, ihm leuchtet die Helle
Zum himmlischen Port,
An aller Seligkeit Schwelle
Froh landet er dort.