Die gute That thut’s nicht allein;
Gut müſſen auch die Worte ſein.
Es wandeln arge Zungengrüße
In Bitterkeit, was noch ſo ſüße.
Ein armer Alter wankt zu Tiſch;
Es duftet ihm der ſchönſte Fiſch,
Es blinket ihm der beſte Wein,
Denn mitzuſpeiſen lud ihn ein
Der reich gewordne, ſtolze Sohn.
Der alte Mann mit frohem Ton:
„Wo haſt du doch,“ ſo fraget er,
„Die köſtliche Forelle her?“
Worauf der Junge läſterlich:
„Friß, alter Hund, und mäſte dich;
Doch mit Geſpräch mein Ohr verſchone!“
Was dünket euch von dieſem Sohne? —
Vergelten ihm den Labeſchmaus
Wird ein verdienter Höllengraus.