Der Wein erfreut des Menschen Herz,
drum gab uns Gott den Wein,
auf! laßt bei Rebensaft und Scherz
uns unsers Daseins freun;
wer sich erfreut, thut seine Pflicht,
drum stoßet an
und singet dann,
was Martin Luther spricht:
wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang,
der bleibt ein Narr sein lebelang,
und Narren sind wir nicht!
Die Lieb’ erhebt das Menschenherz
zu mancher Edelthat,
ist Linderung für jeden Schmerz,
ist Licht auf dunklem Pfad;
wohl dem, der ihre Rosen bricht!
drum küßt und trinkt,
stoßt an und singt,
was Martin Luther spricht:
wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang,
der bleibt ein Narr sein lebelang,
und Narren sind wir nicht!
Ein Lied voll reiner Harmonie,
in treuer Freunde Kreis,
ist Labung nach des Tages Müh’
und nach der Arbeit Schweiß;
drum küsset nach erfüllter Pflicht;
drum stoßet an,
und singet dann,
was Martin Luther spricht:
wer nicht liebt. Wein, Weib und Gesang,
der bleibt ein Narr sein lebelang
und Narren sind wir nicht!
